
Hinweis: Berücksichtigt sind nur Welpen ab einem Jahr.

ED/HD
Um unsere Zucht objektiv bewerten zu können, brauchen wir die Zusammenarbeit mit unseren Welpenkäufer/Innen. Es ist sehr wichtig, dass bei den Hunden die Untersuchung auf Ellenbogendysplasie (ED) und Hüftdysplasie (HD) durchgeführt wird. So können wir uns ein komplexes Bild über unsere Zucht machen und nachfolgende Verpaarungen entsprechend planen.
Ich bedanke mich herzlich bei allen Welpenkäufer/Innen für ihre Hilfe und Unterstützung.

Wie sich diese 82% auf unsere einzelnen Würfe verteilen, zeigt diese Balkengrafik.


Prüfungen
45 % meiner Nachzuchten haben Prüfungen abgelegt. Besonders stolz bin ich darauf, dass 38 % der Welpen eine oder mehrere jagdliche Prüfungen erfolgreich bestanden haben. Zudem haben 35 % eine oder mehrere retrievertypische Prüfungen absolviert – ein wunderbarer Beweis für ihre Vielseitigkeit, Arbeitsfreude und ihr Talent.
Doch nicht nur im Revier und auf dem Prüfungsfeld überzeugen Flying Huntsman Nachkommen. Auch im Showring zeigen sie sich typvoll, ausdrucksstark und rassetreu: 30 % der Nachkommen wurden im Formwert mit „Vorzüglich“ bewertet.
Aus unserem F-Wurf wurde ein Junghund zum Jugendsieger Ostwestfalen-Lippe gekürt – ein Erfolg, der Qualität, Substanz und das harmonische Gesamtbild meiner Zucht unterstreicht.
Arbeit und Exterieur schließen sich bei Flying Huntsman nicht aus – sie ergänzen sich.

Rücklauf in die Zucht
19% meiner Nachzuchten sind in der Zucht
Inzuchtkoeffizient unserer Würfe
Ein verantwortungsvoller Züchter strebt an, den Inzuchtkoeffizient (IK) so niedrig wie möglich zu halten, ohne dabei andere wichtige Aspekte wie Gesundheit, Wesen oder Standardtreue der Hunde zu vernachlässigen. In der Labrador-Zucht (und in der Hundezucht allgemein) steht der IK für ein Maß, das den Grad der Verwandtschaft zwischen den Eltern eines Hundes quantifiziert. Der Wert gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Welpe von beiden Elternteilen identische Kopien eines Gens erbt. Der IK wird in Prozent angegeben, wobei ein höherer Wert auf eine stärkere Inzucht hingewiesen wird.

Warum ist der Inzuchtkoeffizient wichtig?
Vermeidung von Erbkrankheiten : Ein hoher IK erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass rezessive Gene, die Krankheiten oder unerwünschte Eigenschaften verursachen, homozygot werden (auch bei einem Tier sichtbar zum Tragen kommen). Durch Zucht mit niedrigem IK wird versucht, genetisch bedingte Gesundheitsprobleme zu minimieren.
Erhalt der genetischen Vielfalt : Eine breite genetische Basis in einer Zuchtpopulation ist essenziell, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Umwelteinflüssen zu sichern. Eine niedrigere IK hilft, genetische Vielfalt zu bewahren und Inzuchtdepression zu vermeiden.
Zuchtplanung : Der IK ist ein wichtiger Indikator für Züchter, um die Paarung von Tieren sorgfältig zu planen. Ein niedrigerer IK (z. B. unter 5 %) wird als ideal angesehen. Ein Wert von
maximal 6,25 % (entspricht der Verpaarung von Cousins ersten Grades) wird oft als Obergrenze für verantwortungsvolle Zucht betrachtet.
Auswertungs-Statistik der einzelnen Hündinnen

