Um die genetische Vielfalt in unseren Zuchtlinien zu erhalten und weiter auszubauen, setzen wir bewusst auch Rüden aus dem Ausland ein, etwa aus den USA, Schweden, Großbritannien, Italien oder Neuseeland.
Die Erhaltung genetischer Diversität ist ein zentraler Aspekt verantwortungsvoller Zucht. Sie trägt dazu bei, die Gesundheit, Belastbarkeit und Langlebigkeit der Hunde zu sichern und reduziert das Risiko für erblich bedingte Erkrankungen.
Ein wichtiger Maßstab in diesem Zusammenhang ist der Inzuchtkoeffizient. Ein Wert nahe 0,00 weist darauf hin, dass in der Abstammung keine enge Verwandtschaft vorliegt. Dies ist besonders wünschenswert, da es genetische Engpässe vermeidet und die Wahrscheinlichkeit von Erbkrankheiten deutlich verringert.
Das Einbinden internationaler Rüden bietet zudem die Möglichkeit, wertvolle Blutlinien einzubringen, die hierzulande nur selten vertreten sind. Auf diese Weise wird das genetische Fundament meiner Zuchtlinien gestärkt und langfristig eine breite, gesunde Basis gewährleistet.
Der Inzuchtkoeffizient beschreibt, wie eng zwei Elterntiere verwandt sind. Je niedriger der Wert, desto größer die genetische Vielfalt.
Orientierungswerte in der Zucht:
unter 1 % → sehr niedrig
unter 3 % → gut
über 6,25 % → kritisch (Cousin-Verpaarung)
Unsere Wurf-Werte (5 Generationen)
mehrfach 0,00 %
höchste Werte: 0,39 %
ein Wurf: 0,20 %

Damit liegen alle unsere Würfe extrem niedrig und deutlich unter den in vielen Populationen üblichen Werten.
Bedeutung für die Welpen: breite genetische Basis
geringeres Risiko für Inzuchtprobleme, nachhaltige Zuchtstrategie
